{"id":1824,"date":"2026-04-10T09:58:48","date_gmt":"2026-04-10T07:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neues-mitteldeutschland.de\/?p=1824"},"modified":"2026-04-10T09:58:48","modified_gmt":"2026-04-10T07:58:48","slug":"beirat-fuer-menschen-mit-behinderungen-empfiehlt-mehr-sicherheit-und-barrierefreiheit-im-strassenverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neues-mitteldeutschland.de\/index.php\/2026\/04\/10\/beirat-fuer-menschen-mit-behinderungen-empfiehlt-mehr-sicherheit-und-barrierefreiheit-im-strassenverkehr\/","title":{"rendered":"Beirat f\u00fcr Menschen mit Behinderungen empfiehlt mehr Sicherheit und Barrierefreiheit im Stra\u00dfenverkehr"},"content":{"rendered":"<p>Auf Initiative von Stefan Schubert, Stadtratsfraktion B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen, \u00fcbergab der Beirat f\u00fcr Menschen mit Behinderungen dem Oberb\u00fcrgermeister am 23. M\u00e4rz eine Empfehlung zur Weiterentwicklung verkehrsrechtlicher Ma\u00dfnahmen. Ziel ist es, die Sicherheit und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Stra\u00dfenverkehr im gesamten Stadtgebiet zu verbessern.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Chris Wunderlich, Vorsitzender des Beirates, ist die Teilnahme am \u00f6ffentlichen Verkehr f\u00fcr viele Betroffene weiterhin mit erheblichen H\u00fcrden und Risiken verbunden \u2013 insbesondere f\u00fcr Menschen, die zur sicheren Fortbewegung auf Hilfsmittel angewiesen sind, aber auch f\u00fcr Kinder und Senioren. Vor dem Hintergrund wachsender Verkehrsdichte und zunehmender Komplexit\u00e4t fordert der Beirat eine st\u00e4rkere Gewichtung der Bed\u00fcrfnisse schutzw\u00fcrdiger Verkehrsteilnehmender in Abw\u00e4gungsprozessen. Dies sei auch im Sinne des zentralen Ziels der Verkehrssicherheit.<\/p>\n<p>Konkret spricht sich der Beirat gegen den R\u00fcckbau von Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwegen aus. Stattdessen sollten bestehende Anlagen durch bessere Markierungen, Beleuchtung und freigehaltene Sichtachsen ert\u00fcchtigt werden. Zudem wird eine generelle Verl\u00e4ngerung der Gr\u00fcnphasen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger um mindestens f\u00fcnf Sekunden empfohlen, um eine sichere und selbstbestimmte Querung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus weist der Beirat auf Defizite bei Gehwegbreiten und Sichtbeziehungen hin. Durch parkende Fahrzeuge entstehen h\u00e4ufig gef\u00e4hrliche Situationen, insbesondere f\u00fcr mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Menschen und Kinder. Der Beirat empfiehlt daher Regelungen zum ruhenden Verkehr zu \u00fcberpr\u00fcfen und sicherzustellen, dass Gehwege barrierefrei nutzbar bleiben und Sichtachsen an Kreuzungen nicht eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Die Empfehlungen beziehen sich bewusst auf verkehrsrechtliche Anordnungen und kn\u00fcpfen an bestehende gesetzliche Grundlagen wie die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sowie relevante kommunale Beschl\u00fcsse an.<\/p>\n<p>Mit den vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen setzt der Beirat ein klares Zeichen f\u00fcr eine inklusive, sichere und barrierefreie Mobilit\u00e4t f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Initiative von Stefan Schubert, Stadtratsfraktion B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen, \u00fcbergab der Beirat f\u00fcr Menschen mit Behinderungen dem Oberb\u00fcrgermeister am 23. M\u00e4rz eine Empfehlung zur Weiterentwicklung verkehrsrechtlicher Ma\u00dfnahmen. 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