{"id":1833,"date":"2026-04-10T10:12:32","date_gmt":"2026-04-10T08:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/neues-mitteldeutschland.de\/?p=1833"},"modified":"2026-04-10T10:14:04","modified_gmt":"2026-04-10T08:14:04","slug":"projekt-saltsa-stadt-halle-saale-und-partner-erhalten-foerdermittel-fuer-die-saline-beteiligungsprozess-beginnt-am-30-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neues-mitteldeutschland.de\/index.php\/2026\/04\/10\/projekt-saltsa-stadt-halle-saale-und-partner-erhalten-foerdermittel-fuer-die-saline-beteiligungsprozess-beginnt-am-30-april\/","title":{"rendered":"Projekt SALTSA: Stadt Halle (Saale) und Partner erhalten F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Saline \/ Beteiligungsprozess beginnt am 30. April"},"content":{"rendered":"<p>Wichtiger Meilenstein f\u00fcr das Projekt SALTSA: Staats- und Kulturminister Rainer Robra \u00fcberreichte am heutigen Donnerstag, 9. April 2026, die F\u00f6rdermittelbescheide an die Stadt Halle (Saale) und ihren Kooperationspartner \u201escience2public \u2013 Gesellschaft f\u00fcr Wissenschaftskommunikation e.V.\u201c in H\u00f6he von 540.000 Euro bzw. 394.000 Euro. Mit dem Projekt \u201eSALTSA \u2013 Zwischen Tradition und Transformation &#8211; kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept f\u00fcr die Saline: Stadt, Salz und Saale verbinden\u201c soll f\u00fcr das historische Saline-Areal in Halle (Saale) ein kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept erarbeitet werden. Ziel ist es, die bislang ungenutzten Bereiche des Ensembles als offenen, inklusiven Bildungs-, Erfahrungs- und Erlebnisraum weiterzudenken und damit einen Ort zu st\u00e4rken, der Tradition, Industriekultur und Zukunftsperspektiven verbindet.<\/p>\n<p>Dr. Alexander Vogt, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Halle (Saale): \u201eDie finanzielle Zuwendung unterst\u00fctzt die Stadt auf ihrem Weg, ihr industriekulturelles Erbe weiter St\u00fcck um St\u00fcck zu heben und sichtbar weiter zu entwickeln. Das ist gro\u00dfartig. Ich freue mich besonders, dass wir uns im Rahmen des SALTSA-Projekts mit vielen Partnern aus der Zivilgesellschaft \u2013 nicht zuletzt mit der Salzwirkerbr\u00fcderschaft der Halloren \u2013 neue Perspektiven erarbeiten k\u00f6nnen, die die Saline als verbindenden Ort zwischen Alt- und Neustadt greif- und erlebbar machen werden. Ich danke dem Land Sachsen-Anhalt als F\u00f6rdermittelgeber sehr f\u00fcr sein Engagement, unsere Saline als identit\u00e4tsstiftenden Ort mit \u00fcberregionaler Strahlkraft weiter zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Nutzung der F\u00f6rdermittel: Die Stadt veranlasst zur Kl\u00e4rung m\u00f6glicher Nutzungsvarianten bauliche Bestandserhebungen (u.a. Holzschutzgutachten, Schadstoffuntersuchungen, Baugrunduntersuchungen, Brandschutzbetrachtungen, statische Gutachten, denkmalpflegerische Bestandsaufnahmen sowie die Ermittlung wesentlicher Parameter f\u00fcr die Wiedernutzung und Instandsetzung der Geb\u00e4ude (Leistungsphase 0)). Als Eigent\u00fcmerin der Immobilie und baufachliche verantwortlicher Verbundpartner ist sie erste Ansprechpartnerin f\u00fcr geplante Interventionen innerhalb des Projektes.<\/p>\n<p>Die Konzeptentwicklung und Nutzungserprobung f\u00fchrt der hallesche Verein \u201escience2public- Gesellschaft f\u00fcr Wissenschaftskommunikation\u201c kooperativ mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Initiativen, um vielf\u00e4ltige Perspektiven einzubringen und ein gemeinschaftlich getragenes Nutzungskonzept zu schaffen. Die kooperativen Formate umfassen drei Verdichtungen (Mini-Festivals) und zw\u00f6lf Tischgespr\u00e4che sowie die Entwicklung eines Podcasts, eines Imagefilms und eines Nutzungskonzepts.<\/p>\n<p>Das Vorhaben kn\u00fcpft an die besondere Geschichte der Saline als bedeutendes Industriedenkmal an. Zugleich richtet es den Blick auf nachhaltige Nutzung und kulturelle Teilhabe. Als \u00f6ffentlicher Auftakt des gemeinsamen Entwicklungsprozesses ist ein Kick-off am 30. April 2026, 16 bis 18 Uhr, im Salinemuseum, Mansfelder Stra\u00dfe 52, geplant. Der Kick-off bietet Gelegenheit, Zielsetzung, Beteiligungsansatz und Entwicklungsperspektiven des Vorhabens kennenzulernen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Eingebunden werden Akteurinnen und Akteure aus Stadtgesellschaft, Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und dem direkten Umfeld der Saline. Gemeinsam sollen Potenziale sichtbar gemacht, Nutzungsperspektiven entwickelt und erste Impulse f\u00fcr das weitere Verfahren gesetzt werden.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDas Projekt SALTSA orientiert sich an den Leitgedanken des Neuen Europ\u00e4ischen Bauhauses: Nachhaltigkeit, \u00c4sthetik, Inklusion und Partizipation. Das Projekt entwickelt f\u00fcr die bislang ungenutzten Bereiche des historischen Saline-Ensembles in Halle (Saale) ein kooperatives Zukunftskonzept. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Sanierungs- und Nutzungsperspektiven, Beteiligung der Stadtgesellschaft sowie die Verbindung von Industriekultur, Bildung, Kultur und Wissenschaft.<br \/>\nProjektlaufzeit: 1. Februar 2026 bis 31. Juli 2027<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wichtiger Meilenstein f\u00fcr das Projekt SALTSA: Staats- und Kulturminister Rainer Robra \u00fcberreichte am heutigen Donnerstag, 9. April 2026, die F\u00f6rdermittelbescheide an die Stadt Halle (Saale) und ihren Kooperationspartner \u201escience2public \u2013 Gesellschaft f\u00fcr Wissenschaftskommunikation e.V.\u201c in H\u00f6he von 540.000 Euro bzw. 394.000 Euro. 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