{"id":3365,"date":"2026-10-01T11:22:46","date_gmt":"2026-10-01T09:22:46","guid":{"rendered":"https:\/\/neues-mitteldeutschland.de\/?p=3365"},"modified":"2026-10-01T11:22:46","modified_gmt":"2026-10-01T09:22:46","slug":"toleranz-und-vielfalt-an-der-oststrasse-jugendliche-gestalten-graffiti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neues-mitteldeutschland.de\/index.php\/2026\/10\/01\/toleranz-und-vielfalt-an-der-oststrasse-jugendliche-gestalten-graffiti\/","title":{"rendered":"Toleranz und Vielfalt an der Oststra\u00dfe \u2013 Jugendliche gestalten Graffiti"},"content":{"rendered":"<p>Toleranz und Vielfalt an der Oststra\u00dfe \u2013 Jugendliche gestalten Graffiti<br \/>\n01. Oktober 2026<\/p>\n<p>Aus einer beschmierten Wand ist ein echter Hingucker geworden! Am Wochenende des 19. und 20. September 2026 hat der Jugendclub \u201eBeverly Hill\u2019s\u201c e. V. gemeinsam mit Jugendlichen aus der Umgebung, dem Jugendforum Meerane und unter fachlicher Begleitung von Rebel Art aus Chemnitz den Durchgang im Bereich der Oststra\u00dfe neugestaltet.<br \/>\nDen Ansto\u00df f\u00fcr das Projekt gab die Wests\u00e4chsische Wohnbaugenossenschaft. Sie war mit der Idee auf die Organisatoren zugekommen, einen immer wieder beschmierten Durchgang durch ein freundliches und professionell gestaltetes Graffiti aufzuwerten, verbunden mit der Hoffnung, dass eine gemeinsam gestaltete Fl\u00e4che k\u00fcnftig auch mehr respektiert wird. Die M\u00f6glichkeit, zusammen mit Jugendlichen eine Wand mitten im Quartier zu versch\u00f6nern, lie\u00df sich der Jugendclub nat\u00fcrlich nicht entgehen. Beste Voraussetzungen schuf dabei die Wohnbaugenossenschaft selbst, denn schon vor Beginn des Projektes wurde die Wand durch einen Maler vorbereitet und sogar in der Wunschfarbe gestrichen.<br \/>\nDie ersten Ideen f\u00fcr die Gestaltung entstanden bereits am 6. Juni beim Fest rund um den Treffpunkt Ost 36. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier wurde \u00fcberlegt, was auf der Wand zu sehen sein soll. Der Workshop stand unter dem Motto \u201eToleranz und Vielfalt hier im Quartier\u201c. F\u00fcr die konkrete Gestaltung entschieden sich die Jugendlichen f\u00fcr eine fantasievolle Unterwasserwelt. Neben klassischen Meeresbewohnern fanden dabei auch ganz eigene Fantasiewesen ihren Platz, zum Beispiel au\u00dfergew\u00f6hnliche Instrumentenfische.<br \/>\nUnd nat\u00fcrlich durfte auch das inzwischen heimliche Maskottchen des Jugendforums nicht fehlen: Winnie, der Hund der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft f\u00fcr Demokratie, bekam ebenfalls einen Platz in der Unterwasserwelt. Beim Workshop selbst war sie dann nat\u00fcrlich auch vor Ort und \u00fcberwachte aufmerksam die Arbeiten \u2013 wenn auch mit deutlich weniger Interesse an der Spraydose als an den Pausen.<br \/>\nEigentlich sollte bereits im Juni gespr\u00fcht werden. Bei Temperaturen um die 40 Grad musste der Workshop jedoch verschoben werden. Am 19. und 20. September war es dann endlich so weit \u2013 und diesmal spielte auch das Wetter weitgehend mit. Bis auf etwas leichten Regen herrschten angenehme Bedingungen zum Arbeiten. F\u00fcr die n\u00f6tige St\u00e4rkung zwischendurch war im Treffpunkt Ost 36 gesorgt. Dort konnten sich alle bei einer gemeinsamen Pause st\u00e4rken.<\/p>\n<p>An die Wand ging es schlie\u00dflich unter Anleitung eines Graffiti-K\u00fcnstlers von Rebel Art Chemnitz. Dabei zeigte sich schnell, wie sicher die Jugendlichen bereits mit der Spraydose umgehen. Das komplette Graffiti wurde von ihnen selbst gestaltet und gespr\u00fcht. Der K\u00fcnstler musste an keiner Stelle selbst Hand anlegen. Seine Aufgabe beschr\u00e4nkte sich auf fachliche Begleitung sowie Tipps und Tricks zu Technik, Gestaltung und Umsetzung.<\/p>\n<p>Auf das Ergebnis k\u00f6nnen die Jugendlichen deshalb besonders stolz sein. Aus ihren eigenen Ideen ist innerhalb von zwei Tagen eine farbenfrohe und fantasievolle Unterwasserwelt entstanden, die den Durchgang deutlich aufwertet und gleichzeitig zeigt, wie vielf\u00e4ltig die Ideen der jungen Menschen im Quartier sind.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurde das Projekt durch eine F\u00f6rderung der Partnerschaft f\u00fcr Demokratie Meerane im Rahmen des Bundesprogramms \u201eDemokratie leben!\u201c.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Dank gilt der Wests\u00e4chsischen Wohnbaugenossenschaft, die dem Jugendclub die Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung gestellt, die Wand vorbereitet und damit die Umsetzung \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht hat. Ebenso danken die Organisatoren Rebel Art Chemnitz f\u00fcr die fachliche Begleitung und nat\u00fcrlich ganz besonders den Jugendlichen, die mit so viel Ausdauer, Kreativit\u00e4t und Begeisterung dabei waren.<\/p>\n<p>Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen \u2013 und zeigt einmal mehr, was entstehen kann, wenn Jugendliche die M\u00f6glichkeit bekommen, ihren eigenen Lebensraum aktiv mitzugestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Toleranz und Vielfalt an der Oststra\u00dfe \u2013 Jugendliche gestalten Graffiti 01. Oktober 2026 Aus einer beschmierten Wand ist ein echter Hingucker geworden! Am Wochenende des 19. und 20. September 2026 hat der Jugendclub \u201eBeverly Hill\u2019s\u201c e. 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