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Samstag, 29 Dezember 2018 16:06

Glauchau - Im Bahnhof hieß es hereinspaziert und umgeschaut

Glauchau - Im Bahnhof hieß es hereinspaziert und umgeschaut Foto: Neues-Mitteldeutschland GbR

Am Samstag hieß es im Bahnhof "hereinspaziert und umgeschaut", zum Tag der Städtebauförderung am 5. Mai erweckte die im Bahnhof ansässige "die STEG" zusammen mit der Verkehrswacht Chemnitzer Land, dem Glauchauer Schachclub, der Stadtmission Zwickau sowie der Glauchauer Interessengemeinschaft "Traditionslok 58 3047" das Gebäude zu neuem Leben.



Klaus Häußer von der Interessengemeinschaft zeigte den Gästen den Bahnhof und gab viele Details aus der Geschichte des im Jahr 1926 errichteten Gebäudes bekannt.
Anlässlich des Tages der Städtebauförderung fand im Bahnhof außerdem eine Ausstellung zur Geschichte des Bahnhofes, der zum Scherbergviertel gehörenden Straßen und des Eisenbahnwesens in Glauchau.
Bei Jörg Friedrich, Vorstandsmitglied der Verkehrswacht Chemnitzer Land, konnten die Gäste Ihr Sehvermögen testen sowie einen Reaktionstest durchführen und mit Hilfe einer Brille wurde simuliert wie sich Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit auswirkt. Der Philatelistenverein informierte über den ersten Glauchauer ( Georgius Agricola ) der es im Jahr 1955 auf eine Briefmarke geschafft hat.
Das im Bahnhof ansässige Quartiersmanagement gab Informationen zum aktuellen Städtebaufördergebiet "Scherberg - nördliche Innenstadt" und Laura Keil aus Dresden probierte mit Ihrem Jazzgesang die Akustik in der Bahnhofshalle.
In den Räumen der ehemaligen Mitropa gab es eine Modellbahnausstellung und richtig große Lokomotiven gab es am 5. Mai und 6. Mai jeweils von 9-18 Uhr im Bahnbetriebswerk zu sehen. Ein extra bereitgestellter Pendelverkehr brachte die Gäste am Samstag kostenfrei vom Bahnhof zum Bahnbetriebswerk und zurück.
Für die Abwechslung organisierten die Eisenbahnfreunde ein Doppelstocktriebwagen der Baureihe 670 als Gastfahrzeug. Dieser 27,5 t schwere Doppelstock-Schienenbus bot mit seinen 250 kW ( 340 PS ) 78 Sitzplätze und 32 Stehplätze auf einer Länge von 16m. Weiterhin gab es die bekannten Führerstandsmitfahrten, diesmal auf der Dampflokomotive 35 1097-1, die sich wieder großer Beliebtheit erfreuten.

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