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Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema - Lutz Nauke nimmt Abschied vom Auer Rathaus

Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema -  Lutz Nauke nimmt Abschied vom Auer Rathaus

 Lutz Nauke nimmt am 25. Januar nach fast 40 Jahren Abschied vom Auer Rathaus

„ Ich habe den Job gelebt“ , erzählt der gebürtige Berliner Lutz Nauke. Wer ihn beruflich kennt, kann das nur bestätigen. Den Berliner Dialekt hat er nie abgelegt und über seinen Spitznamen „ Icke“ kann er nur schmunzeln. Die Liebe führte ihn ins Erzgebirge, hier heiratete er und bekam am 1.Mai 1983 eine Stelle im Bauhof der Stadt Aue. Schon nach einem halben Jahr wurde er zum Brigadier befördert, weil man schnell sein Durchsetzungsvermögen erkannte. Er erinnert sich an die Winterdienste in den 1980er Jahren, als man bei minus 20 Grad in ungeheizten Fahrzeugen bei Nacht und Nebel zum Dienst musste. „ Das kann sich heute niemand mehr vorstellen. Das Streusalz lag im Freien und wir mussten es von Hand zerkleinern, damit es überhaupt streufähig wurde.“

Als der damalige Bauhofchef 1987 in den Westen ging, trat Lutz Nauke bis 1989 seine Nachfolge an. Er hat von der Pike auf die Aufgaben im Bauhof gelernt, kannte sich mit den Örtlichkeiten in Aue aus und übernahm gerne Verantwortung. Mit diesen Voraussetzungen trat er 1991 seine Stelle im Rathaus als Sachgebietsleiter für Verkehrsangelegenheiten im neu gebildeten Ordnungs- und Umweltamt an.

Die Verwaltungsarbeit war etwas ganz Neues, vor allem das „Knöllchen“ verteilen. Als die ersten Politessen 1991 ihre Arbeit aufnahmen, begannen auch für ihn Herausforderungen, die er sich hatte nicht vorstellen können. Parkplätze waren absolut rar und unter diesen Bedingungen sollte er im öffentlichen Parkraum für Ordnung sorgen. Bei allen Straßenbauarbeiten war seine Meinung gefragt, nicht zuletzt, weil auch die Stadt mit Parkuhren bestückt werden musste.

In den fast 40 Jahren seines Dienstes hat er alle Feste in der Stadt mit begleitet. Es gab kein Fest des Liedes und des Tanzes, kein Parkfest und kein Stadtfest, das er nicht aktiv mit gestaltet hat.

Bis zuletzt sah man ihn vor jeder Bergparade vorneweg marschieren. „ Will man für Ordnung und Sicherheit sorgen und Verantwortung tragen, muss man voran gehen“, erzählt Lutz Nauke.

In seiner Verbundenheit mit der Stadt war es für ihn nur selbstverständlich, sich für den Fußball zu engagieren, sodass er von 1991 an als Ordner arbeitete. Die absoluten Höhepunkte in seinem Berufsleben waren die Aufstiegsfeten des FCE. „ Im Jahr 2003 durfte ich mit auf den Rathausbalkon, das vergisst man nie.“ Ihm ist es ganz wichtig zum Abschied Danke zu sagen. Einen besonderen Dank richtet er an seine Vorgesetzten bei der Stadt, die ihm viel Vertrauen entgegen gebracht haben. Ein Dankeschön an sein Team, auf dessen Unterstützung er immer bauen konnte und nicht zuletzt ein Dank an alle Partner, die ihm zur Seite standen, vor allem die Beamtinnen und Beamten der Polizei.