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Chemnitz - Schutz der Insekten in Tierpark und Wildgatter

Chemnitz - Schutz der Insekten in Tierpark und Wildgatter Bild: Neues-Mitteldeutschland

Der Tierpark Chemnitz und das Wildgatter wollen noch aktiver zum Schutz und Erhalt der Insekten beitragen. So wird es in beiden Einrichtungen Flächen geben, an denen Blumenwiesen wachsen dürfen, um so als Nahrungsgrundlage für Insekten zu dienen. Dass es im Tierpark und Wildgatter an einigen Stellen für das menschliche Auge dann etwas „ungepflegt“ aussehen mag, hat also einen guten Grund. Die Pflege fällt bei der Wildblumenwiese nämlich nicht so stark ins Gewicht – vielmehr braucht es Geduld, bis eine solche Wiese ihre volle Pracht entfaltet.

Insekten stellen die artenreichste Tiergruppe dar. Viele in Deutschland heimische Arten stehen unter besonderem Schutz (der Schutz bezieht sich übrigens auf alle Entwicklungsstadien der Insekten, also Ei, Larve, Puppe und erwachsenes Insekt).

Seit mehr als 30 Jahren wird ein Rückgang von Insekten verzeichnet. Das betrifft sowohl die Anzahl der Arten allgemein als auch die Zahl der Insekten in einzelnen Gebieten. Aktuell schreitet das große „Insektensterben“ besorgniserregend weiter voran.

Wie wichtig Insekten auch für den Menschen sein können, konnten in den letzten Jahren schon viele Kinder (und auch Eltern) in zoopädagogischen Programmen in der Tierparkschule oder bei speziellen Aktionen in Ferienangeboten im Tierpark Chemnitz lernen.

Der Schutz von und die Wissensvermittlung über Insekten wird in den nächsten Jahren in beiden Einrichtungen noch verstärkt werden. So sollen die Besucher zum ganzheitlichen Denken und Handeln angeregt werden. Denn ein „ökologisches Grundgesetz“ von großer und umfassender Bedeutung besagt: gesunder Boden – gesunde Pflanzen – gesunde Tiere – gesunde Menschen. Hierbei sind es oft auch die kleinen Dinge, die viel ausmachen können.

Beispiele zum Insektenschutz


Hannah Kunze hat sich in ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr im Tierpark einem besonderen Projekt angenommen – dem Bau eines Insektenhotels. Hier wird aufgezeigt, welche verschieden Nistmöglichkeiten der Mensch den Insekten bieten kann. Während des Baus zogen auch schon einige Insektenarten und damit die ersten Gäste ein. Das Insektenhotel soll aber durch seine beeindruckende Größe auch die Aufmerksamkeit der Tierpark-Besucher auf sich ziehen und so auf die Probleme und den Schutz von Insekten aufmerksam machen. (siehe Foto)

Die Inhaberin der Honigmanufaktur Rabenstein, Maxi Arnold, hat zwei ihrer Honigbienen-Völker im Wildgatter aufgestellt. So können die Besucher im Wildgatter das brummende bzw. summende Leben am Bienenstock beobachten. Zudem ist der Blütenbesuch durch Insekten wie z.B. Bienen zwingend notwendig für die Fortpflanzung (Bestäubung) vieler Blütenpflanzen. (siehe Foto)

Im Wildgatter haben sich auch Rote Waldameisen wieder angesiedelt. Sie sind als Vertilger anderer Insekten für die Waldhygiene besonders wichtig und so für den von Menschen genutztem Wald unverzichtbar. Ameisennester dürfen nicht zerstört werden.

 

Öffnungszeiten im Sommer

Tierpark: 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Wildgatter: 8 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr

 

www.tierpark-chemnitz.de

 

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