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Erfurt - Neuberufung der Naturschutzbeauftragten

Foto: Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Andreas Horn, Beigeordneter für Sicherheit und Umwelt, haben die Urkunden an die Naturschutzbeauftragten übergeben. Foto: Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Andreas Horn, Beigeordneter für Sicherheit und Umwelt, haben die Urkunden an die Naturschutzbeauftragten übergeben. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Naturschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Erfurt wurden am 26. August 2021 durch den Oberbürgermeister Andreas Bausewein gemeinsam mit Andreas Horn, dem Beigeordneten für Sicherheit und Umwelt, neu berufen. In einer feierlichen Stunde wurden die Urkunden im Rathaus der Landeshauptstadt übergeben.

Die 18 Naturschutzbeauftragten der Stadt Erfurt überwachen die Ihnen zugeordneten Schutzgebiete oder speziellen Tier- und Pflanzenarten und werben in der Öffentlichkeit für den Naturschutz. Die Beauftragten melden Veränderungen der Arten und Gebiete an die untere Naturschutzbehörde und stimmen sich zu den notwendigen Schutz- und Pflegemaßnahmen ab.

Aktuell wurden Beauftragte berufen für

das Stedtener Wäldchen, das Hungerbachhölzchen, die Heckenstrukturen am Marbacher Hang und die großflächigen Waldgebiete der Stadt Erfurt
den Alacher See, das Quellgebiet der Nesse, das Wiesenbachtal, den Rhodaer Grund, der Kalkhügel und das Fasanenjagdgebiet, die Alte Lehmgrube Schmira, die Linderbachaue und die Vieselbachaue, die südliche Geraaue sowie den Speicher Marbach
die Trockenrasen am Drosselberg, den Orphaler Grund, die Schwellenburg, den Großen und Kleinen Katzenberg
die Streuobstwiesen um Marbach und im Peterbachtal
geschützte und vom Aussterben bedrohte Pflanzen-/ Vogel-/ Fledermaus- und Schmetterlingsarten

Die Berufung der Naturschutzbeauftragten erfolgt für einen Zeitraum von fünf Jahren. Eine Vielzahl der Beauftragten, die natürlich über entsprechende Fach- und Ortskenntnisse verfügen, geht dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bereits seit vielen Jahren nach. Dank der zuverlässigen Betreuung der Schutzgebiete und Arten erfährt die untere Naturschutzbehörde so schnell über nachteilige Veränderungen und kann entsprechend reagieren.