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Gera - Informationsveranstaltung zum Leitstellenverbund Ostthüringen

Gera - Informationsveranstaltung zum Leitstellenverbund Ostthüringen Foto SVGera CH

Noch vor Durchführung einer landesweiten Besprechung zur Strukturoptimierung der Zentralen Leitstellen in Thüringen, zu der Staatssekretär Götze (SPD) am 22.02.2019 Landkreise und kreisfreie Städte ins Thüringer Landesverwaltungsamt eingeladen hat, informierten Kurt Dannenberg (CDU), Bürgermeister und Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice der Stadt Gera und Benjamin Koppe (CDU), Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice der Stadt Jena am Donnerstag, den 06.02.2019 in Gera über den „Leitstellenverbund Ostthüringen“.

Eingeladen waren Vertreter folgender Gebietskörperschaften

· Landratsamt Greiz

· Landratsamt Altenburger Land

· Landratsamt Saale-Orla-Kreis

· Landratsamt Saale-Holzland-Kreis

· Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt

· Stadt Weimar

· Stadt Jena

· Stadt Gera

 

sowie des Rettungsdienstzweckverbandes Ostthüringen.

Die zentralen Leitstellen der Städte Gera und Jena arbeiten seit geraumer Zeit intensiviert zusammen, um die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch künftig auf höchstem Niveau zu garantieren. Die Zusammenarbeit der beiden Leitstellen soll in einem „Leitstellenverbund Ostthüringen“ münden.

Eine Leitstelle an zwei Standorten (Gera und Jena)

In Ostthüringen wird die Vernetzung der Leitstellen in Jena und Gera angestrebt, um neben einer notwendigen Redundanz auch die Basis zur Bewältigung künftiger Herausforderungen zu schaffen, wie insbesondere gestiegene Anforderungen an die personelle Besetzung (z.B. Notfallsanitäter, Leitstellenausbildung) und die sich ständig weiterentwickelnde Technik (z.B. Umstellung auf Digitalfunk).

Durch den Leitstellenverbund Ostthüringen soll neben der Erhöhung des Sicherheitsniveaus zusätzlich eine Optimierung der zur Verfügung stehenden Ressourcen und somit eine mittelfristige Entlastung aller Beteiligten erreicht werden.

Leitstellenverbund Ostthüringen als Vorbild

Der Leitstellenverbund Ostthüringen dient damit als Vorbild für die Initiative des Landes zur Strukturoptimierung der Zentralen Leitstellen in Thüringen und kann berechtigterweise auf mehr als politische Unterstützung durch die Landesregierung hoffen. Denn will das Land ernsthaft eine Strukturoptimierung der in kommunaler Verantwortung befindlichen Leitstellenaufgaben vorantreiben, dürfte ein technischer Hebel und finanzieller Anreiz dafür die jeweilige Ausstattung mit einem Einsatzleitsystem sein. Noch werden in den derzeit 13 Thüringer Leitstellen die unterschiedlichsten Einsatzleitsysteme betrieben.

Große Zustimmung fand daher auf der Informationsveranstaltung der an die Landesregierung gerichtete Vorschlag zur Ausschreibung eines landesweit einheitlich beschafften und betriebenen Einsatzleitsystems, mit welchem auch eine als notwendig erachtet Lehrleitstelle ausgestattet sein sollte.

Kurt Dannenberg und Benjamin Koppe sind sich sicher auf dem richtigen Weg zu sein und fühlen sich durch jüngste Entscheidungen in Ostthüringen, so u. a. des Saale-Orla-Kreises, bestätigt. Deshalb sehe man der Besprechung mit Staatssekretär Götze in knapp 14 Tagen auch mit der Erwartung entgegen, dass das Land den eingeschlagenen Weg der Ostthüringer auch finanziell unterstütze.

 

Quelle : Stadt Gera

 

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