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Halle (Saale) – Rabeninsel: Stadt und Bahn entsiegeln ehemaliges Gaststätten-Areal

Halle (Saale) – Rabeninsel: Stadt und Bahn entsiegeln ehemaliges Gaststätten-Areal Bild: Neues-Mitteldeutschland

(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) lässt die Fläche der ehemaligen Gaststätte „Inselschlösschen“ im Naturschutz- und Naherholungsgebiet „Rabeninsel“ entsiegeln und naturnah umgestalten. Die Entsiegelungsarbeiten umfassen unter anderem den Abbruch und die Entsorgung der Kellerfundamente und damit rund 840 Tonnen Ziegel und Beton. Auch rund 600 Tonnen Sand werden abgetragen, so dass der natürliche Auenlehm wieder freiliegt. Die Arbeiten, die von der Deutschen Bahn umgesetzt werden, beginnen am Montag, 5. Oktober 2020, und sollen bis Dezember 2020 beendet sein. Die Entsiegelung ist Teil der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Saale-Elster-Brücke für die ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Halle (Saale), Leipzig und Erfurt. – Oliver Paulsen, Grundsatzreferent des Oberbürgermeisters: „Mit der Entsiegelung stärken wir die Rabeninsel als naturnahen Landschaftsteil. Auf der entsiegelten Fläche werden zunächst eine Gräser- und Kräutermischung angesät und im nächsten Jahr Eichen und andere heimische Gehölze von der Stadt gepflanzt. Die entstehende natürliche Bodensenke dient zudem als zusätzlicher Überflutungsraum.“

Der Abtransport des Baumaterials erfolgt vom Forstmeisterweg über die Pulverweiden bis zum Parkplatz an der Wilhelm-Jost-Straße. Dazu wird der Weg für die Zu- und Abfahrt mit einer zusätzlichen Tragschicht versehen. Nach Abschluss der Arbeiten wird diese wieder entfernt. Für die Dauer der Transportarbeiten müssen Spaziergänger und Radfahrer mit Beeinträchtigungen rechnen. Die Stadt Halle (Saale) und die Deutsche Bahn bitten um Verständnis.