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Halle (Saale) – Stiftung Händel-Haus: Umfangreiche Grafiksammlung digitalisiert

(halle.de/ps) Die Stiftung Händel-Haus hat ihre umfangreiche Grafiksammlung digitalisiert. Seit dem Sommer 2020 sind ca. 1.600 Grafiken im Internet veröffentlicht. Das Projekt wurde im Rahmen des Programmes „Sachsen-Anhalt DIGITAL" gefördert. Die Bilder- und Grafiksammlung der Stiftung Händel-Haus stellt eine Zusammenstellung von Bildmaterial zu Georg Friedrich Händel und seinem Leben dar. Sie enthält nicht nur Händel-Porträts aus verschiedenen Epochen, sondern auch Veduten von Orten, an denen Händel sich aufgehalten hat, oder auch Porträts von Personen, die mit Händel in Verbindung stehen. Die Sammlung enthält zum Beispiel Werke von Künstlern wie William Hogarth, Giuseppe Vasi, Giovanni Battista Piranesi, Jacobus Houbraken, John Vanderbanck oder Matthäus Merian. Überwiegend sind die vorhandenen Grafiken im 18. und 19. Jahrhundert entstanden. Es handelt sich um Kupferstiche, Radierungen, Schabkunstblätter, Lithographien und Stahlstiche.

Im Rahmen des Digitalisierungsprojektes wurde die gesamte Sammlung durch die Kunsthistorikerin Stefanie Wiesel komplett neu erfasst und beschrieben. Im Anschluss daran wurden die Objekte digitalisiert, d.h. die Vorder- und Rückseite in hoher Qualität fotografiert. Diesen Arbeitsschritt übernahm ein externer Digitalisierungsdienstleister. Die technische Umsetzung im Internet erfolgte mit Hilfe des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt. Die Sammlung kann online über die Website der Stiftung Händel-Haus sowie in den überregionalen und internationalen Portalen „Museum-Digital“, „Deutsche Digitale Bibliothek“ und „Europeana“ eingesehen werden. Die Nutzung ist kostenlos.