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Leipzig - Neuer Vorstand beim VEID wird stabilen Kurs fortsetzen

Der neue Vorstand des VEID: Von links nach rechts : 1.Reihe: 2.Vorsitzende: Kerstin Gleißberg, Schriftführerin : Karin Grabenhorst, Beisitzer/in : Anke Kleinhanss, Dieter Kuske,  Kathrin Schreier, Schatzmeister : Ricardo Sirvent. - 2.Reihe: Beisitzerin: Nicole Gehret unser neuer 1.Vorsitzender Dieter Jantz und Beisitzerin Nancy Groschoff. Der neue Vorstand des VEID: Von links nach rechts : 1.Reihe: 2.Vorsitzende: Kerstin Gleißberg, Schriftführerin : Karin Grabenhorst, Beisitzer/in : Anke Kleinhanss, Dieter Kuske, Kathrin Schreier, Schatzmeister : Ricardo Sirvent. - 2.Reihe: Beisitzerin: Nicole Gehret unser neuer 1.Vorsitzender Dieter Jantz und Beisitzerin Nancy Groschoff. Bild: © VEID

Am 27. April 2019 wählte die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID) einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung fand im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung im Spreewald statt.

Auf der Jahrestagung in Lübbenau wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit einen neuen Vorstand gewählt. Die vorgezogene Wahl durch die Vertreter der Regionalverbände aus ganz Deutschland erfolgte für den Arbeitszeitraum der nächsten drei Jahre. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dieter Jantz bestimmt. Der 1961 in Wesel geborene Jantz gründete 2006 zusammen mit seiner Frau in Wesel eine Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern. 2008 schlossen sich viele Gruppen um den Bereich Trauer zum „Trauernetzwerk Rechter Niederrhein“ zusammen.

 

Als 2. Vorsitzende nimmt Kerstin Gleisberg von den Verwaisten Eltern und trauernden Geschwister aus Dresden ihre Arbeit auf. Ricardo Sirvent vom Kony e.V. aus Kalchreuth bei Erlangen wurde in der Funktion des Schatzmeisters und Karin Grabenhorst wurde in der Funktion als Schriftführerin bestätigt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer des VEID hat die Mitgliederversammlung Anke Kleinhanss, Dieter Kuske, Kathrin Schreier, Nicole Gehret und Nancy Groschoff das Vertrauen ausgesprochen.

 

Der achtköpfige neue Vorstand knüpft an die erfolgreiche Arbeit ihrer ehemaligen 1. Vorsitzenden Petra Hohn an. Die heutige Geschäftsführerin des VEID hatte 2006 den Vorsitz abgegeben. „Es geht darum, das Thema Trauer um ein verstorbenes Kind in der Öffentlichkeit zu platzieren“, betonte der neue Vorsitzende Dieter Jantz. „Eine breite Bekanntheit der Arbeit für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister ist eine gute Basis, um unsere Mitgliederinnen und Mitglieder sowie die Mitgliedsverbände in ihrer Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen. Über 500 Selbsthilfegruppen und Vereine engagieren sich unter dem Dach des VEID.

 

Die vorgezogene Wahl wurde notwendig, weil zwei Vorstandsmitglieder aus persönlichen Gründen im Wahlzeitraum ausgeschieden waren. Die Arbeit des VEID sollte jedoch seinen erfolgreichen Kurs mit einem vollständigen Vorstand fortsetzen.

 

Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID)

 

Jedes Jahr sterben in Deutschland ungefähr 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor ihren Eltern. Über 75.000 Eltern und Geschwister, die ein Kind, Bruder oder Schwester durch Tod verloren haben, finden beim VEID. eV Hilfe zurück ins Leben. Der Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. stellt mit seinen Angeboten Hilfe und Unterstützung für alle zur Verfügung, die mit dem Tod eines Kindes - gleich welchen Alters - leben müssen oder zu tun haben. Unsere Angebote gelten

• den Betroffenen (Eltern, Geschwistern, Familienangehörigen)

• dem sozialen Umfeld (z.B. Freunde, Nachbarn, Kollegen, Mitarbeiter)

• den involvierten Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Hebammen, Lehrer, Erzieher) und

• den ehrenamtlichen und professionellen Helfern (z.B. Seelsorger, Krisenintervention, Feuerwehr, Polizei, Trauerbegleiter, Therapeuten).

Darüber hinaus sind die Verwaisten Eltern ein Netzwerk von inzwischen fast 500 Gruppen in ganz Deutschland. In diesen Gruppen finden Eltern nach dem Tod ihres Kindes den schützenden Raum, in dem Trauer zugelassen und gezeigt werden darf. Hier finden sie Hilfe auf dem langen und leidvollen Weg durch die Trauer, hier ist Trost möglich jenseits von vordergründiger und schneller „Vertröstung“, die unsere Umwelt gewöhnlich für Trauernde bereithält.

Im Schutzraum dieser Gruppen vermitteln Eltern, die bereits durch ihren tiefen Verlustschmerz und ihre Trauer hindurch zum Leben zurückgefunden haben, die Hoffnung, dass Weiterleben möglich ist. Neben Trauer, Schmerz und Ängsten werden auch Freuden und Zukunftspläne geteilt. Aus geteilter Trauergeschichte wachsen verwaiste Eltern so in geteilte Lebensgeschichte hinein.

Die Hilfe zur Selbsthilfe erfolgt zunächst weitestgehend in „begleiteten“ Gruppen. In diesen wird auch Beratung – und wo nötig therapeutische Hilfe – angeboten oder in Zusammenarbeit mit Menschen aus helfenden Berufen sorgsam vermittelt.

So entsteht ein Netz von Beziehungen, Verbindungen und Kontakten, das sich – auch über die Gruppentreffen hinaus – nachhaltig als notwendig und hilfreich erweist.

Der Verein ist bundesweit organisiert und vernetzt und immer offen für den kulturellen Austausch mit interessierten Menschen und Berufsgruppen.

 

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