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Leipzig - Leipzig markiert vier weitere Radwege um Sicherheit zu erhöhen und Radverkehr zu stärken

Leipzig investiert auf der Jahnallee, in der Goethestraße, im Täubchenweg sowie auf der Holzhäuser Straße in seine Radverkehrsanlagen. Damit soll die Radinfrastruktur und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Die Anordnung, Markierung und Beschilderung von dauerhaften sowie temporären Radfahrstreifen kostet insgesamt 75.000 Euro. Anlässlich dieser Investitionen bilanziert Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau am Ende ihrer Amtszeit: „In den Jahren 2016 bis 2019 haben wir 10,26 Millionen Euro in den Radverkehr investiert. Dabei wurden 43 Kilometer Radwege, Radstreifen und Schutzstreifen neu gebaut und markiert, 33 Kilometer saniert und gut 1.000 Fahrradbügel installiert.“ In 56 Baumaßnahmen wie etwa an Ampelanlagen wurden die Bedingungen für Radfahrer verbessert. Dorothee Dubrau weiter: „Mit diesen und den noch für 2020 geplanten Arbeiten an Radverkehrsanlagen erhöhen wir die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und befördern die Lust der Leipzigerinnen und Leipziger auf das Radfahren – ein Fünftel ihrer täglichen Wege legen sie mittlerweile mit dem Rad zurück und schenken sich damit Bewegung und Stadterlebnis sowie uns allen weniger Lärm, bessere Luft und mehr Platz auf den Straßen.“

Begonnen wurde am 6. Juli im Täubchenweg, einer für den Alltags- und Schülerverkehr wichtigen Radroute. Auf dem Teilabschnitt zwischen Gutenbergplatz und Rabensteinplatz werden Radfahrstreifen markiert als Lückenschluss einer durchgehenden Radverkehrsanlage in der Relation Augustusplatz – Riebeckstraße. Zudem wird auf die Unfallhäufungsstelle an der Einmündung zum Gutenbergplatz hingewiesen, auch die Markierung wird hier verändert.

Anfang August, nach dem Ende von Gleisbauarbeiten der LVB, werden auf der Zeppelinbrücke temporäre Radfahrstreifen in beide Richtungen eingerichtet. Es ist zu erwarten, dass sich damit das bestehende Konfliktpotential auf der Brücke zwischen Fußgängern und Radfahrern verringert und die Unfallhäufungsstelle am Cottaweg entschärft wird. Die Jahnallee ist die Hauptroute des Radverkehrs zwischen der nördlichen Innenstadt und den Stadtteilen Lindenau und Alt-Lindenau und wird täglich von mehr als 6.000 Radfahrern genutzt.

Ab dem 7. September soll auf der westlichen Fahrbahnseite der Goethestraße im Abschnitt zwischen Richard-Wagner-Straße und Augustusplatz ein Radfahrstreifen markiert werden. Dieser verbessert die Sicherheit und dient der Beschleunigung des Straßenbahnverkehrs, da Radfahrer nun außerhalb des Schienenbereichs geführt werden. Die Kurzzeitparkplätze vor Ort entfallen. Radfahrer können hier nun nicht mehr durch das Öffnen von Autotüren gefährdet werden. Die Markierung ist im gesamten Bereich zwischen Brühl und Ritterstraße vorgesehen, dies ist erst nach Ende der Hochbauarbeiten vor Ort möglich. Die Goethestraße ist Teil der Leipzig-Elbe-Route im SachsenNetz Rad, einem Premiumnetz für den touristischen Verkehr. Auch hierfür muss die Radinfrastruktur verbessert werden.

In der Holzhäuser Straße schließlich werden Mitte September zwischen Naunhofer Straße und Schönbachstraße Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet. Sie stellt eine wichtige Radverkehrsverbindung zwischen der Prager Straße und Mölkau dar. Die Mittel hierfür kommen auch aus dem Bereich Experimenteller Wohnungs- und Städtebau.

 

Quelle: Stadt Leipzig

 

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