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Leipzig - Stadt erwirbt Flächen für einen urbanen Wald an Schulze-Delitzsch-Straße in Volkmarsdorf

Leipzig - Stadt erwirbt Flächen für einen urbanen Wald an Schulze-Delitzsch-Straße in Volkmarsdorf Bild: Neues-Mitteldeutschland

Für rund 700.000 Euro hat die Stadt jetzt auf der Schulze-Delitzsch-Straße in Volkmarsdorf zwei Flächen von der DB Netz AG erworben – auf einer der letzten größeren Brachflächen in zentraler Lage. Sie sind Teil des langfristigen Liegenschaftsmanagements der Stadt und sollen perspektivisch für einen urbanen Wald oder eine Spiel- und Aufenthaltsfläche nördlich der Mariannenstraße genutzt werden. Dies hat Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg auf den Weg gebracht. Dienberg sagt: „Der Leipziger Osten ist ein dicht bebautes, bevölkerungsreiches Gebiet und braucht weiterhin mehr Grün. Diese Fläche ist heute schon begrünt und daher ideal für einen Stadtteilpark für Volkmarsdorf geeignet.“ Der Grundstücksverkehrsausschuss entscheidet voraussichtlich am 27. September abschließend darüber.

Die Deutsche Bahn hatte im Juni 2019 die insgesamt rund 4.500 Quadratmeter großen Teilflächen eines Grundstücks im Bereich der Schulze-Delitzsch-Straße öffentlich ausgeschrieben, die Stadt Leipzig war jeweils Höchstbietende. Weitere knapp 19.000 Quadratmeter Grünfläche rund um das Areal sollen noch erworben werden, um diese ebenfalls als städtischen Wald zu nutzen. Auch wird geprüft, ob alternativ auf der Fläche eine Schule oder Turnhalle gebaut werden könnte.

Eine Teilfläche wird aktuell noch gewerblich genutzt, die bestehenden Mietverträge übernimmt die Stadt. Ein weiterer Bereich ist derzeit durch eine Wagenburg besetzt. Über weitere Planungsschritte sollen die Anwohner und Akteure vor Ort sowie die politischen Gremien unterrichtet werden.