Geras Denkmale öffnen wieder ihre Türen
Geras Denkmale öffnen wieder ihre Türen
Am 13. September lädt Gera zum jährlichen Tag des offenen Denkmals® ein – mit 20 geöffneten Denkmalen, neuen Einblicken und einem vielfältigen Programm. Bereits am Vorabend stimmt die Nacht der Kirchen auf das Wochenende ein.
Gera ist und bleibt Denkmalhauptstadt. Mit 621 Kulturdenkmalen, 50 Gartendenkmalen und 21 Denkmalensembles verfügt die Stadt über einen außergewöhnlich reichen baukulturellen Schatz. Einmal im Jahr wird dieser besonders sichtbar: Beim Tag des offenen Denkmals öffnen Gebäude ihre Türen, die sonst oft verschlossen bleiben und ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Gera möchte in diesem Jahr an den großen Erfolg des vergangenen Jahres mit der bundesweiten Eröffnung anknüpfen. Damals kamen mehr als 17.000 Menschen in die Denkmalhauptstadt, um historische Gebäude zu entdecken, an Führungen teilzunehmen und Geschichte hautnah zu erleben. Lange Schlangen vor dem Kultur- und Kongresszentrum, der ehemaligen SED-Bezirksleitung und an zahlreichen weiteren Denkmalen zeigten, wie groß das Interesse an Geras Geschichte und Baukultur ist.
2026 steht der Tag unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Insgesamt 20 Denkmale laden dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und Orte kennenzulernen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Mit dabei sind bewährte Publikumslieblinge wie die Kirchen oder Villen ebenso wie bisher nicht geöffnete Objekte.
Besondere Orte entdecken
Im Pfarrgut Niebra haben die dortigen Mieter ein persönliches Programm und den Workshop „Zeichne das Denkmal“ vorbereitet. Das Bahnbetriebswerk Gera ist zwar kein eingetragenes Denkmal, passt mit seinem historischen Lokschuppen und seiner Eisenbahngeschichte aber hervorragend zum diesjährigen Motto. Führungen, eine Fahrzeugausstellung, Schauschmieden und eine Mini-Dampfeisenbahn machen den Besuch besonders für Familien interessant. Ein besonderer Blick lohnt sich auch auf das Kultur- und Kongresszentrum (KuK). Das herausragende Bauwerk der Geraer Ostmoderne kann vor seiner geplanten Sanierung noch einmal im Rahmen des Denkmaltages besichtigt werden. Stündliche Führungen geben Einblicke in die Architektur, die Geschichte und die besondere Ausstattung des Hauses.
Auch die Villa Steudner in der Wiesestraße öffnet ihre Türen und ermöglicht eine Besichtigung des in den vergangenen Jahren denkmalgerecht sanierten Gebäudes. In der Häselburg erwartet die Besucherinnen und Besucher sogar ein umfangreiches Kulturprogramm über das gesamte Wochenende – von Führungen und Ausstellungen über Workshops bis zu Gesprächen und Konzerten.
Der Tag des offenen Denkmals ist dabei weit mehr als ein Blick in alte Gebäude. Denkmale machen Stadtgeschichte sichtbar. Ihr Erhalt bewahrt damit nicht nur historische Bausubstanz, sondern auch einen Teil der Identität unserer Stadt. Der Tag des offenen Denkmals® lädt dazu ein, diesen Wert selbst zu entdecken.


