Stadt will weiterhin vergünstigte Leipzig-Pass-Tickets finanzieren
Stadt will weiterhin vergünstigte Leipzig-Pass-Tickets finanzieren
Trotz angespannter Haushaltslage hält die Stadt am vergünstigten Deutschlandticket für Leipzig-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber sowie an der Leipzig-Pass-Mobilcard fest. Den entsprechenden Beschlussvorschlag hat Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt in seiner Dienstberatung bestätigt. Der Stadtrat entscheidet voraussichtlich in seiner Sitzung im November darüber.
Um den städtischen Haushalt angesichts der gestiegenen Kosten der letzten Jahre zu entlasten, sieht die Anschlussregelung für die Jahre 2027 und 2028 vor, die Preise moderat anzupassen. Konkret soll der städtische Zuschuss für das Deutschlandticket von bisher 20 Euro auf 15 Euro pro Ticket und Monat abgesenkt werden. Basierend auf dem regulären Deutschlandticket-Preis von 63 Euro kostet es dann für Leipzig-Pass-Inhaber und -Inhaberinnen 48 Euro (bisher 43).
Gleichzeitig werden die Preise der Leipzig-Pass-Mobilcard ab dem 1. August 2027 angehoben auf 37 Euro monatlich (bisher 35 Euro) beziehungsweise im Abonnement auf 33 Euro monatlich (bisher 31,20 Euro).
„Mobilität bedeutet gesellschaftliche Teilhabe. Gerade in Zeiten schwieriger Haushaltskonsolidierungen ist es uns ein wichtiges Anliegen, Menschen mit geringem Einkommen nicht abzuhängen“, erklärt Sozialbürgermeisterin Dr. Martina Münch. „Die Absenkung des Zuschusses beim Deutschlandticket und die moderate Anpassung der Leipzig-Pass-Mobilcard-Preise sind notwendige Kompromisse, um dieses wichtige soziale Angebot für die Leipzigerinnen und Leipziger stabil und langfristig finanzierbar zu halten.“
Die Stadt rechnet für das vergünstigte Deutschlandticket sowie die Leipzig-Pass-Mobilcard mit jährlichen Kosten in Höhe von etwa 5,1 Millionen Euro.
Weitere Informationen gibt es online unter https://www.leipzig.de/leben-in-leipzig/soziales/soziale-hilfen/leipzig-pass.


