Baubeginn für neue Gerabrücke im Erfurter Norden
In der 26. Kalenderwoche starten die Arbeiten zum Bauabschnitt 1 des Ersatzneubaus der Gerabrücke in der Warschauer Straße.
Dabei werden bis zum Jahresende 2026 zwei Behelfsbrücken errichtet, die beim eigentlichen Brückenbau im Bauabschnitt 2 der Stadtbahn sowie Fußgängern und Radfahrern eine Querung des Baustellenbereiches ermöglichen. Das Tiefbau- und Verkehrsamt hat sich aufgrund des komplexen Vorhabens und des aufwendigen Genehmigungsverfahrens für eine Unterteilung des Vorhabens in Bauabschnitte entschieden.
Mit den Behelfsbrücken werden die Voraussetzungen geschaffen, um voraussichtlich ab 2027 das Brückenbauwerk zurückbauen und neu errichten zu können. Erforderlich wird dies, da die Bestandsbrücke eine Vielzahl an Schäden aufweist, vor allem aber, weil das Bauwerk durch Spannungsrisskorrosion der verbauten Spannstähle gefährdet ist. Darüber hinaus wird mit dem neuen Brückenbauwerk zukünftig die kreuzungsfreie Führung des Geraradweges unter der Warschauer Straße möglich, was Sicherheit und Komfort für die Nutzer des Radweges deutlich steigert.
Die Arbeiten für die Behelfsbrücken laufen weitestgehend in den angrenzenden Seitenbereichen der Warschauer Straße ab, so dass es zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen kommen wird. Aufgrund der Arbeiten und des Einsatzes von Krantechnik, müssen Fußgängerführungen temporär angepasst werden, die dann entsprechend ausgeschildert sind.


